Oktoberfest Dekoration

Deko Ideen passend zum Münchner Oktoberfest

Oktoberfest Dekoration

oktoberfest-dekosetOktoberfest Dekoration – Oans, zwoa, drei, Gsuffa!!!

Seit nunmehr 200 Jahren lockt die Wiesn Besucher aus der ganzen Welt an. Egal welches Land der Erde Sie bereisen. Sobald Sie sich als Deutscher zu erkennen geben, klopft man ihnen brüderlich mit den Worten: Ahhh… Fête de la Bière, Munich Beer Festival, Ríjnová Slavnost oder Festa della Birra auf die Schulter. Wer sich nun fragt, was es denn da eigentlich zu feiern gibt, dem sei einfach gesagt, dass alles ganz kompliziert ist.

Die Wiesn zuhause – mit der richtigen Oktoberfest Dekoration!

Für Alle, die es nicht zum Oktoberfest schaffen oder daheim weiterfeiern wollen, gibt es einige Dinge, die zum absoluten Muss für eine Wiesn – Party gehören.
Alljährlich erstrahlt ganz München und besonders die Wiesn in Blau-Weiß. Um sich diese Stimmung nach Hause zu holen, findet sich für Sie eine Vielzahl an Dekoartikeln in den Landesfarben der Bayern. Von Luftschlangen, Girlanden, Tischdecken hin bis zu riesigen Fahnen, bietet der Markt eine riesige Auswahl für ihre Veranstaltung.
Lampions, Wimpelketten und Poster lassen selbst die 4 Wände eines tristen Party – Pavillons zu einem gemütlichen Feierspot werden.
Auch der typische Bierkrug und die Brezen finden sich zusammen mit dem bayrischen Edelweiß in Girlanden auf Fächern und Aufstellern wieder.

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Oktoberfest – die Historie

Reisen Sie mit mir zurück in das 16 Jahrhundert. Im Jahre 1553 legte der, damals 25 jährige Herzog Albrecht der Großmütige, per Dekret fest, dass nur noch zwischen dem Tag des Heiligen Michaels und dem Tag des Heiligen Georgs, also zwischen dem 29. September und dem 23. April gebraut werden durfte. Im Grunde genommen ein weiser Zug, da es beim Biersieden, in den Sommermonaten, oft zu Bränden kam. Außerdem konnte das in Bayern beliebte, untergärige Bier, bei Temperaturen über 10° C gar nicht mehr gebraut werden.
Weiser Zug hin oder her standen die Bayern, meist ab Ende Mai ohne Bier da.
So ersannen die kundigen Braumeister eine Möglichkeit, den Hopfensaft mit einer längeren Haltbarkeit zu versehen.
Sowohl die Stammwürze als auch der Alkoholgehalt wurden erhöht und somit ein Bier geschaffen, das den Sommer in tiefen Kellern überstand; das Märzenbier.
Da die Brauereinen Ende September wieder mit ihrer Produktion begannen und den Platz im Lager benötigten, musste spätestens Anfang Oktober das restliche Bier vom Frühjahr vernichtet werden.
Dazu wurde in ganz Bayern zu zünftigen Oktoberfesten geladen, bei denen gemeinsam die Lagerüberschüsse in Maß und Kehle gefüllt wurden.
Dazu gab es deftige, bayrische Hausmannskost, Musik und Tanz.
Ganz nebenbei sei noch gesagt, dass aus den, durch großblättrige Rosskastanien, vor der Sonneneinstrahlung, geschützten Bierkellern, später, die typischen bayrischen Biergärten, mit ihrem angenehm schattigen Ambiente, entstanden.
Fast wie das Bier in diesen Kellern, wird auch heute noch das Wiesn Märzen, das alljährlich auf dem Oktoberfest ausgeschenkt wird, gebraut.
Dabei handelt es sich um ein bronzefarbenes, kräftig gehopftes Bier nach Art des Wiener Exports. Mit einer Stammwürze von 13 – 14 % und einem Alkoholgehalt von 6-7 % kommt es seinem Vorbild jedoch recht Nahe.

Die erste Wiesn

Die erste eigentliche Wiesn fand erstmals im Jahre 1810 statt. Am 17. Oktober dieses Jahres richtete der, eigentlich aus dem italienischen Trient stammende, Kaufmann Dall‘ Armi, welcher später als Major in der königlich bayrischen Nationalgarde diente, ein Pferderennen, anlässlich der Hochzeit von Prinzessin Therese von Sachsen – Hildburghausen und Kronprinz Ludwig Karl August, aus.
Dies geschah auf einer Wiese vor den Mauern des damaligen München, welche fortan, der Prinzessin zu Ehren, Theresienwiese genannt wurde.
Es ist kaum vorstellbar, jedoch fanden die ersten Oktoberfeste mit einem eher sportlichen Hintergrund statt.
Der Kronprinz und spätere König Ludwig I. von Bayern war als ein bekannter Philhellene, also ein Freund des Griechentums, bekannt. Dies Liebe zur griechischen Kultur und Lebensart beflügelte ihn möglicherweise, die ersten Wiesn in der Art der antiken Olympischen Spiele zu gestalten, wie sie einst im alten Griechenland ausgetragen wurden.

Wolfgang Dirscherl  / pixelio.de

Wolfgang Dirscherl / pixelio.de

Da dies in München auf große Zustimmung traf, wurde das Fest im kommenden Jahr, zur gleichen Zeit ausgetragen.
Und im nächsten Jahr und im Darauffolgenden und noch ein Jahr später sowieso. Nur Kriege und Seuchen haben es geschafft, dass die Feiern zum Oktoberfest ausgesetzt wurden. Die längste Pause gab es zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges, in dem die Wiesn ganze 10 Jahre nicht stattfand.
Aber im Allgemeinen lassen es sich die Münchner, die Bayern, die Deutschen, Menschen aus aller Herrenländer und Besucher von welchem Planeten auch immer, nicht nehmen, alljährlich dem bayrischen Brauch zu gedenken und die münchener Theresienwiese für 15 Tage zu bevölkern.

Oktoberfest Dekoration – das typische

Neben den landestypischen blauen Flaggen Bayerns, der Trachtenmode in Form von Dirndln und Lederhosen und der Brezen, ist auch die Maß ein klassisches Erkennungsmerkmal des Oktoberfests. Mit all diesen Dingen staffieren Menschen weltweit, im zweiten Herbstmonat ihre Festzelte und Partykeller aus, um, auch fernab von München, den Charme der Wiesn zu verbreiten.
Japaner in bayrischer Tracht, Amerikaner in Blau-Weiß und Hebräer bei zünftiger Musik.
Überall in der Welt ist das Gesicht Bayerns das Gesicht Deutschlands und gerade im Oktober feiert der gesamte Erdball mit uns.